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Till Christofzik
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Studienleitung Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Im Porträt: Der neue Studienleiter Till Christofzik

An der Evangelischen Akademie im Rheinland gibt es seit Juli 2019 den neuen Themenbereich „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“. Der Politikwissenschaftler Till Christofzik verantwortet diesen neuen Bereich als Studienleiter. Zum Auftakt seiner Arbeit an der Akademie stellt er sich in diesem Porträt vor.

„Seit Juli 2019 bin ich Studienleiter für den Themenbereich „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“. Ich freue mich darauf, an den Schnittstellen von gesellschaftlicher Entwicklung und christlich-normativer Verantwortung zu arbeiten.

Der soziale Wandel fördert Ungleichheiten
Der soziale Wandel ist allgegenwärtig. Wachsende Ungleichheit, demographische Veränderungen sowie parallel die Individualisierung unserer Gesellschaft bergen das Risiko von Isolation und fördern Abstiegsängste. Gleichzeitig versuchen Teile der Bevölkerung, diese Veränderungen bewusst zu nutzen, um unserer vielfältigen Gesellschaft das Existenzrecht abzusprechen und gesellschaftliche Identität durch Homogenität zu definieren. Ich bin überzeugt davon, dass die Kirche gefordert ist, dem entgegenstehend weiterhin eine offene Gesellschaft mitzugestalten. Gesellschaftlicher Zusammenhalt bedeutet für mich, gemeinsam und multidimensional Zukunft zu denken, Toleranz in Akzeptanz zu verwandeln sowie Solidarität und Nachhaltigkeit zu fördern und zu leben.

Die Evangelische Kirche als Diskussionsraum über unsere gemeinsame gesellschaftliche Zukunft
Die Evangelische Kirche sehe ich dabei als wichtige Stimme im Diskurs und Plattform für Diskussion zugleich. Nur durch Diskussion und gegebenenfalls auch Streit können wir die Leerstellen füllen, die der soziale Wandel in unserer Gesellschaft erzeugt. Es gilt für die Menschen einzutreten, die im momentanen Wandel  zurück bleiben, die übersehen werden und keine Stimme im Diskurs haben. Diese Diskussion in der kommenden Zeit mitzuführen und ihr Räume zu bieten sehe ich als meine Aufgabe als Studienleiter an der Evangelischen Akademie im Rheinland an.

Schwerpunkt im Studium: die soziale Dimension gesellschaftlicher Entwicklung
Von 2012 bis 2016 habe ich in Frankfurt am Main an der Johann Wolfgang Goethe-Universität im Bachelor Politikwissenschaft und Soziologie studiert. Meine Schwerpunkte waren dabei die Felder Entwicklungspolitik, Ungleichheitsforschung und Gender Studies. Mit der Aufnahme des Masterstudienganges „Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik“ im Jahr 2016 an der Universität Duisburg-Essen setzte ich meine thematische Ausrichtung auf gesellschaftliche Entwicklungsprozesse fort. Ich untersuchte insbesondere die Verankerung von Arbeitsrechten in Regionalisierungsprozessen und die Integration normativer Werte in die Politik der Europäischen Union. Anfang 2019 schloss ich den Master ab. Die soziale Dimension gesellschaftlicher Entwicklung auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene sowie die damit verbundenen Herausforderungen waren für mich der rote Faden, der sich durch alle Phasen meines Studiums zog.

Erfahrungen in der entwicklungspolitischen Jugendarbeit
Parallel zum Studium arbeitete ich für verschiedene kirchliche und nichtkirchliche Organisationen im Bereich der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit im schulischen sowie im außerschulischen Sektor. Darunter waren neben der Vereinten Evangelischen Mission beispielsweise das Entwicklungspolitische Netzwerk Hessen und der ICJA Freiwilligenaustausch weltweit in Berlin. Darüber hinaus konnte ich zwei Jahre lang Erfahrungen als wissenschaftliche Hilfskraft am Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research sammeln. In der Vertretung der Evangelischen Kirche in Deutschland bei der Europäischen Union in Brüssel habe ich Einblicke in die politische Arbeit von Kirche auf internationaler Ebene gewonnen.

Leitmotiv: Engagement für ein gerechtes Zusammenleben in der Gesellschaft
Ich bin in einem Pfarrhaus im Duisburger Norden aufgewachsen und wurde dort früh von der Idee gesellschaftspolitischer Verantwortung von Kirche geprägt. Auf neue Weise und aus einer anderen Perspektive erlebte ich diese Verantwortung während eines einjährigen entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes im Programm der Vereinten Evangelischen Mission auf den Philippinen bei der United Church of Christ in the Philippines (UCCP). Christliche Verantwortung wurde dort zum wesentlichen Element von Gemeinschaft, Solidarität und Widerstand gegen gesellschaftliche Missstände. Dieses Streben nach gerechtem Zusammenleben stellt für mich seitdem das Leitmotiv meiner politischen Arbeit im kirchlichen Kontext dar und wird auch meine zukünftige Arbeit mit prägen."

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Till Christofzik / 10.07.2019



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